Feiern konnten die Waldauer allemal, damals schon beliebt der "Herrenabend". Frauen im Verein gab es in dieser Zeit noch nicht ...

Versammlung am 18. März 1914
Tagesordnung

P I. Aufnahme neuer Mitglieder
Angemeldet hatte sich Gustav Schade Turngenosse Konrad Rohde stellte den Antrag hierzu die Aufnahme noch einen Monat zu verschieben.

PII. Sommeranturnen
Es wurde von Turngenosse Georg Naumann der Antrag gestellt unser Sommeranturnen weg zu lassen, und unseren 25jährigen Stiftungstag mit einem Herrenabend nebst Freibier zu feiern es wurde hierüber abgestimmt und der Antrag war angenommen. Ferner wurde beschlossen 150 Liter Bier zu trinken.

P III. Abrechnung vom Kappenkränzchen
Selbige wurde vom Kassierer vorgetragen und von der Versammlung für gut befunden.

P IV. Unser Jubelfest
Musick spielen 16 Mann Artillerie. Weiter verpflichtet sich Klippert den ganzen Garten gratis zu geben ferner vom 30ten Hektoliter an 3 Mark an den Turnverein abzugeben und die Hälfte Steuern, wenn er über 70 Hektoliter verkauft hat er die ganzen Steuern, und den ganzen Verein zu einem Essen einzuladen. Dem Landwirt Heinrich Nägel wird der Rasengarten abgemietet für den Preis von 75 Mark. Mit allem war der Verein einverstanden.

Commersrede hält Turngenosse Klippert.
Festrede hält Turngenosse Lehrer Rüppel.
Schluß der Versammlung.

Aus einer späteren Protokollnotiz geht hervor: „Am 4. April fand der Herren=Abend statt welcher zahlreich besucht war seitens der Mitglieder und in einer sehr schönen Weise verlief. Es wurden zwei Hektoliter Bier getrunken.“